Presse

  • Banken brauchen neue Geschäftsmodelle im Zahlungsverkehr, sonst drohen ihnen Fintechs und vor allem Internetgiganten wie Google, Apple und Co. den Rang abzulaufen. Denn wenn die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in drei Monaten in Kraft tritt, sind Banken verpflichtet, Wettbewerbern Zugang zu Kundendaten und Konten gewähren. „Es besteht das Risiko, dass Banken zum Infrastrukturbetreiber degradiert werden“, sagt Valentino Pola, Manager bei der Bankberatung Cofinpro gegenüber FINANCE-TV. Warum die Konkurrenz im Zahlungsverkehr nur der Anfang ist und was dies für das Verhältnis von Banken und Fintechs bedeutet, das sehen Sie in der heutigen Sendung von FINANCE-TV.
  • Die PSD2 ist unvermeidbar – sie verpflichtet, die Schnittstellen zum Kunden zu öffnen. Damit können auch Non-Banks künftig auf Kontodaten zugreifen. Das bedroht bis zu 40 Prozent des Gewinns der Institute, haben Experten errechnet. Doch fragt man Consultants – erhält man die Antwort: Die Banken sollten die Chancen der PSD2 sehen.
  • Mit ihren aktiv gemanagten Fonds stehen die Kapitalverwaltungsgesellschaften unter doppeltem Druck: Zum einen sind die Produkte im Vergleich zu den börsengehandelten Indexfonds (ETF) zu teuer, zum anderen fällt es den Portfoliomanagern immer schwerer, ihre Benchmark zu schlagen. Mithilfe von Machine Learning könnten aktive Fonds für den Endkunden attraktiver und günstiger werden. Ansätze auf der Basis von Big Data verbessern hierbei die Effizienz.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) plant einen tiefgreifenden Umbau des Meldewesens für Banken: Es soll europaweit harmonisiert und die Informationspflichten verschärft werden. Im Rahmen des „European Reporting Framework“ (ERF) wird von Finanzdienstleistern gefordert, dass sie ihre Daten künftig nicht mehr aggregiert an die nationalen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden liefern, son- dern in granularer Form.
  • Die Rollen in der Finanzwelt scheinen derzeit klar verteilt: Traditionelle Banken befinden sich in der Defensive, werden getrieben von Regulierung, Digitalisierung und neuen Konkurrenten. Es wird Zeit, dass sich die Institute aus dieser Situation befreien und vom Reagierenden zum Agierenden werden. Ein Weg dahin: Unbundling und Rebundling des eigenen Angebots.
  • Aktuell steht in vielen TARGET2-Securities Projekten vor allem die Wertpapierseite im Fokus. T2S bietet aber darüber hinaus den Finanzinstituten auch Chancen, ihre Kosten auf der Geldseite zu minimieren. Um diese zu nutzen, müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Dazu sollten zunächst die Prozesse…

Pressearchiv

Pressemeldungen

Veröffentlichungen

Pressekontakt

Cofinpro AG
Fanina Karabelnik
Unternehmenskommunikation

Tel: +49 (0) 151- 182 00 302
Marketing@cofinpro.de

 

CorpNEWS media
Claudia Thöring

Tel: +49 (0) 40-2 07 69 69 82
Claudia.Thoering@corpnews-media.de